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nimm2 - Etikettenschwindel mit Vitaminzusatz
 

Der Trick mit den zugesetzten Vitaminen

Der Trick mit den zugesetzten Vitaminen 22.07.2010
Naschen=gesund? Von wegen! Vitaminzusätze in Lebensmitteln sind meist nur ein plumper Verkaufstrick. Hersteller von Süßwaren und Fertigkost wollen Produkte mithilfe künstlicher Vitamincocktails „gesundwerben“, dabei sind zusätzliche Vitamine in der Regel völlig überflüssig und werden einfach wieder ausgeschieden. Besonders Storck setzt bei den Bonbons Nimm2 auf diese Masche.

es ist ein beschämendes Ergebnis für die Lebensmittelindustrie: Laut einer Studie des Allensbach-Institutes im Auftrag von SGS Fresenius haben 55 Prozent der Verbraucher Angst vor Mogelpackungen im Supermarkt. Und nur 9 Prozent glauben, dass die Angaben der Hersteller vertrauenswürdig und zuverlässig sind. Das tiefe Misstrauen der Verbraucher hat sich die Lebensmittelindustrie selbst erarbeitet, führt sie ihre Kunden doch nicht nur ausnahmsweise, sondern ganz systematisch in die Irre. Manche bereits seit fast 50 Jahren, wie das aktuelle Mogelprodukt auf abgespeist.de zeigt: nimm2 von Storck.

Seit 1962 schon verspricht der Bonbon-Klassiker "wertvolle" Vitamine "für die ganze Familie". Damals dichtete Hersteller Storck in Werbespots, nimm2 sei "so gesund wie Sonnenschein, Obst und frisches Gemüse". Und auch heute setzt Storck alles daran, Eltern und Kindern zu suggerieren: Wenn schon naschen, dann wenigstens nimm2. Doch der künstliche Vitamincocktail ist nicht mehr als ein gewiefter Marketingtrick. nimm2 sind weder gesünder noch besser als andere Süßigkeiten. Warum vitaminisierte Bonbons aber nicht nur überflüssig, sondern gerade für Kinder höchst problematisch sind, lesen Sie jetzt auf abgespeist.de

Fordern Sie Storck auch direkt auf, Eltern und Kinder in Zukunft nicht länger mit perfiden Marketingstricks zu täuschen und unterzeichnen Sie unsere Mitmachaktion!

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Ihr foodwatch-Team

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Quelle: http://www.foodwatch.de/

 
Donnerstag, 22. Juli 2010 20:50 109
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